Die laufende Sommersaison hat Thüringens Bergrettern bereits etliche Einsätze beschert. Besonders häufig eilte die Bergwacht bislang etwa wegen Verletzungen beim Mountainbiken und beim Wandern zu Hilfe. Gerade an den heißen Tagen der vergangenen Wochen sei es etwa bei Mountainbikern zu gesundheitlichen Problemen gekommen, hieß es von der DRK-Bergwacht Thüringen.
Bei entsprechender Hitze habe etwa die Konzentration auf den Abfahrten in den Bikeparks, auf Trails oder bei Touren durch den Wald nachgelassen, was erhöhte Unfallgefahr bedeutete und zu Erschöpfung und Stürzen führte. So ging es etwa bei den insgesamt 73 Einsätzen der ehrenamtlichen Bergretter im Zeitraum von April bis Anfang Juli bei Oberhof in 40 Fällen um Mountainbiker und andere Radfahrer. In Oberhof gibt es einen großen Bikepark mit etlichen Trails, die teils stark bergab gehen.
Die Einsatzzahlen für die Sommersaison bewegen sich demnach auf einem dem Vorjahr ähnlichen Niveau: Im gesamten vergangenen Jahr eilten sie in 82 Fällen Mountainbike- und Radfahrern zu Hilfe und in 51 Fällen Wanderern und Bergsteigern. 2025 lag die Gesamtzahl der Bergwacht-Einsätze bei 779 – Rettungsaktionen in der Wintersaison inklusive.