In Thüringen leisten weniger Erwerbstätige die Arbeit – und sind im Schnitt etwas länger tätig: Während die Beschäftigtenzahl im vergangenen Jahr im Freistaat sank, stieg die durchschnittliche Arbeitszeit pro Kopf leicht an, wie das Statistische Landesamt in Erfurt mitteilte. Demnach erhöhte sich 2025 im Vergleich zu 2024 die durchschnittliche Arbeitszeit je Erwerbstätigen um drei auf 1.363 Stunden. Gleichzeitig ging jedoch die Zahl der Erwerbstätigen um 1,1 Prozent zurück, sodass die höhere Pro-Kopf-Arbeitszeit den Rückgang beim Gesamtvolumen nicht ausgleichen konnte.
Laut der Statistik wurden im vergangenen Jahr in Thüringen insgesamt rund 1,4 Milliarden Arbeitsstunden geleistet. Das entspricht einem Minus von 0,9 Prozent beziehungsweise etwa 12 Millionen Stunden im Vergleich zum Jahr zuvor. Damit sei die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden bereits das vierte Jahr in Folge gesunken, hieß es.