Die erste Verhandlungsrunde in der Tarifrunde für den Nahverkehr in Thüringen ist ohne Ergebnis geblieben. Wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte, haben die Arbeitgeber sämtliche Forderungen nach Entlastung, besseren Arbeitsbedingungen und höheren Entgelten zurückgewiesen.
Konkret lehnten sie demnach sowohl eine Arbeitszeitverkürzung als auch eine spürbare Lohnerhöhung ab und brachten stattdessen längere Wochenarbeitszeiten sowie nur minimale Entgeltsteigerungen ins Gespräch. «Das ist kein Angebot, sondern eine Kampfansage an die Beschäftigten», sagte Verdi-Verhandlungsführer Paul Schmidt.