Der erneute Lokführerstreik hat am Dienstag auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen den Personenverkehr ausgebremst. Es seien starke Einschränkungen im Fern-, Regional- und S-Bahnverkehr zu erwarten, sagte eine Sprecherin der Bahn am Morgen. «Obwohl der Streik so kurzfristig angekündigt wurde, ist es gelungen, ein Grundangebot mit vereinzelten Verbindungen aufzubauen.» Fahrgäste sollten sich vor ihrer Reise über den Fahrplan informieren.
Nach Angaben der Bahnsprecherin für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sieht das Grundangebot vor allem Verbindungen auf der Nord-Süd-Achse vor. Nach Hamburg über Berlin und auch über Erfurt nach Nürnberg und München werden demnach längere Züge mit mehr Sitzplätzen eingesetzt. Außerdem gilt bei der Deutschen Bahn erneut eine besondere Kulanzregelung: Wer auf seine Reise in der Zeit des GDL-Streiks verzichten möchte, kann laut Bahn seine Tickets zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Die Zugbindung ist aufgehoben, und Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden.