Bei der Deutschen Bahn bereitet man sich intensiv auf das Hochfahren des Fahrplans in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen vor. Der Lokführerstreik im Personenverkehr ist am Freitag 13.00 Uhr offiziell beendet worden. Im Regionalverkehr sollen bereits im Laufe des Nachmittags zusätzliche Verbindungen geschaffen werden, wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn sagte. Im Fernverkehr bleibe es den gesamten Freitag bei dem Grundfahrplan mit vereinzelten Angeboten. Ziel sei es, ab Samstag den regulären Fahrplan anzubieten, betonte die Sprecherin.
Die Lokführergewerkschaft GDL hatte die Beschäftigten von Donnerstagfrüh zu einem 35-stündigen Streik im Tarifstreit mit der Bahn aufgerufen. Dabei war es zu starken Einschränkungen im Fern-, Regional- und S-Bahnverkehr gekommen.
Nach Angaben der Bahnsprecherin für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sieht das Grundangebot vor allem Verbindungen auf der Nord-Süd-Achse vor. Nach Hamburg über Berlin und auch über Erfurt nach Nürnberg und München werden demnach längere Züge mit mehr Sitzplätzen eingesetzt. Außerdem gilt bei der Deutschen Bahn erneut eine besondere Kulanzregelung: Wer auf seine Reise in der Zeit des GDL-Streiks verzichten möchte, kann laut Bahn seine Tickets zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Die Zugbindung ist aufgehoben und Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden. Fahrgäste sollten sich vor ihrer Reise über den Fahrplan informieren.