Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Thüringer Metallindustrie haben begonnen - und sind bereits nach zwei Stunden auf den 21. Oktober vertagt worden. Die Positionen zwischen der IG Metall und den Arbeitgebern lagen bei der ersten Runde in Weimar weit auseinander. Nach Gewerkschaftsangaben bekräftigten etwa 100 Arbeitnehmer aus verschiedenen Unternehmen die Forderung nach Einkommensverbesserungen von sieben Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten mit einer Demonstration am Verhandlungsort. Die IG Metall erwartet eine «konfliktreiche Auseinandersetzung in Thüringen».
Verhandelt wird für rund 20.000 Beschäftigte in tarifgebundenen Unternehmen. Viele andere Arbeitgeber orientieren sich bei Firmentarifverträgen jedoch an dem Abschluss. Insgesamt arbeiten in der Thüringer Metallindustrie nach Schätzungen etwa 80.000 Menschen.