Mit einer Großrazzia in mehreren Bundesländern sind Polizei und Staatsanwaltschaft gegen Geldwäsche vorgegangen. In einer konzertierten Aktion seien die Ermittler zu 18 Durchsuchungen in fünf Bundesländern ausgerückt, wie die Polizei Göttingen und die Staatsanwaltschaft Kassel mitteilten.
Razzien gab es unter anderem in Kassel, Hannover, Hamburg sowie im Raum Göttingen und in der Region Hameln. Hinzu kamen Einsätze im thüringischen Leinefelde-Worbis und in Nordrhein-Westfalen.
Der Inhaber eines Kasseler Autohauses, gegen den wegen Geldwäsche ermittelt wird, wurde festgenommen. Die Ermittlungen richten sich gegen mehrere Beschuldigte aus Kassel und dem Raum Göttingen. Sie werden verdächtigt, illegal erworbenes Geld über das Autohaus in Kassel zu waschen, teilten die Behörden mit. Der Verdacht habe sich bei den Durchsuchungen erhärtet.