Einen Einblick in die Welt des Naturforschers Alfred Brehm gibt das mit Millionenaufwand erweiterte Museum an seinem Geburtsort im ostthüringischen Renthendorf. Entstanden sei ein gläserner Anbau, der unter anderem Platz für wechselnde Ausstellungen biete, teilte das Museum zur Eröffnung mit.
Nach Angaben des Kultusministeriums wurden von Land und Bund in das Projekt insgesamt mehr als 2,3 Millionen Euro investiert. Das größte Bau- und Entwicklungsprojekt des Museums seit seiner Neuausrichtung im Jahr 2020 sei damit abgeschlossen. Die museal nutzbare Fläche wurde verdoppelt.
Thüringens Kultusminister Christian Tischner (CDU) bezeichnete das Museum als Lernort von überregionaler Bedeutung. Kinder und Jugendliche könnten dort Naturgeschichte, Artenvielfalt und das Verhältnis von Mensch und Tier unmittelbar und anschaulich erleben.