Kirchen und Schlösser, frühere Industriestätten, Parkanlagen, Wohnhäuser und Zweckbauten: Mehr als 6.000 Denkmäler in rund 2.300 Kommunen öffneten bundesweit für Interessierte zum Tag des Denkmals ihre Türen und Tore. Mehrere Millionen Menschen seien den in der Regel kostenfreien Angeboten gefolgt, sich mit dem baukulturellen Erbe auseinanderzusetzen, teilte die federführende Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit.
17.000 Gäste in Eröffnungsstadt Gera
Allein in Gera, wo die bundesweite Eröffnung des Denkmaltags stattfand, hätten mehr als 17.000 Gäste die Veranstaltungen und Denkmäler besucht. «Dass nicht nur hier so viele unterschiedliche Menschen zusammenkommen, sondern auch bundesweit und gar in ganz Europa, zeigt, dass Kultur keine Übersetzung braucht», sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Steffen Skudelny, bei der Eröffnung. Mit der ostthüringischen Stadt als Eröffnungsort sollte auch ein Fokus auf die «jüngeren Epochen wie der Ostmoderne und der Bauhausarchitektur» gelegt werden, so Skudelny.