Nach dem Aus für das Highfield-Festival in Sachsen wünscht sich die Junge Union Thüringen dessen Rückkehr in das Geburtsland des Rock- und Pop-Events: Thüringen. «Das Highfield war für junge Menschen in Thüringen DAS Kulturevent», schrieb der Landesvorsitzende der CDU-Jugendorganisation, Lennart Geibert, in einer Mitteilung. Mit dem Wegzug aus Thüringen sei eine große Lücke für Tourismus und Wirtschaft, aber vor allem für junge Leute entstanden. Nun bestehe die Chance einer Rückkehr, die genutzt werden solle. Geibert schlug Gespräche zwischen Highfield-Veranstaltern und Landesregierung vor.
Thüringen - der Stausee Hohenfelden bei Erfurt - war seit Ende der 1990er Jahre Heimat des Festivals gewesen, auch der Name Highfield kommt vom Gründungsort. Nach Ärger um Müll und Zerstörungen auf dem Gelände war es 2010 von Thüringen nach Sachsen umgezogen.