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Altbischof beigesetzt – Würdigung für prägende Amtszeit

 Joachim Wanke war der erste Bischof des 1994 wiedergegründeten Bistums Erfurt. / Foto: Bodo Schackow/dpa
Joachim Wanke war der erste Bischof des 1994 wiedergegründeten Bistums Erfurt. / Foto: Bodo Schackow/dpa

Zahlreiche Gläubige und Persönlichkeiten aus Kirche und Politik nahmen in Erfurt Abschied von Altbischof Joachim Wanke. Sein Engagement prägte die katholische Kirche in Ostdeutschland.

Unter großer Anteilnahme ist der frühere Bischof Joachim Wanke in Erfurt beigesetzt worden. Zur Totenmesse im voll besetzen Erfurter Dom versammelten sich auch zahlreiche Persönlichkeiten aus Kirche und Politik. In seiner Predigt würdigte der Bischof von Magdeburg, Gerhard Feige, die Verdienste von Wanke für die katholische Kirche. «Zweifellos war Bischof Joachim Wanke in den 32 Jahren seiner Amtszeit eine der prägendsten Gestalten der katholischen Kirche in Ostdeutschland». Er habe sich mutig und kreativ an den kirchlichen und gesellschaftlichen Wandlungsprozessen beteiligt.

Nach dem Gottesdienst wurde der schlichte Holzsarg mit dem Verstorbenen in einer Prozession aus dem Dom in den Kreuzgang gebracht und dort beigesetzt. Zum Abschluss erklang die Gloriosa. Das Requiem im Erfurter Dom wurde aufgrund der zahlreichen Gläubigen, die von Wanke Abschied nahmen, auch in die benachbarte Severikirche übertragen. Rund 1.000 Trauernde nahmen nach Bistumsangaben in Dom und Severikirche Abschied von Wanke. 

Der Erfurter Altbischof war am 12. März im Alter von 84 Jahren gestorben. Wanke stand von 1981 bis 2012 an der Spitze des Erfurter Kirchengebiets, das 1994 zum Bistum erhoben wurde.

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