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Segen für die Pferde bei Wallfahrt in Etzelsbach

Etwa 150 Pferde wurden bei der traditionellen Pferdewallfahrt an der Kapelle Etzelsbach gesegnet. / Foto: Matthias Bein/dpa
Etwa 150 Pferde wurden bei der traditionellen Pferdewallfahrt an der Kapelle Etzelsbach gesegnet. / Foto: Matthias Bein/dpa

Ob Reitpferd, Rückepferd für Waldarbeiten oder Ponys - bei der katholischen Pferdewallfahrt an der Kapelle Etzelsbach im Eichsfeld werden kleine und große Rösser gesegnet.

Bei der traditionellen Pferdewallfahrt im katholisch geprägten Eichsfeld haben am Sonntag 150 kleine und große Rösser den kirchlichen Segen erhalten. Etwa 2.500 Gläubige versammelten sich nach Angaben von Pfarrer Andreas Kruse auf der Wiese vor der Wallfahrtskapelle Etzelsbach, die alljährlich im Juli Schauplatz der Segnung ist. Dabei führen die Pferdehalter ihre Tiere um die Kapelle und erbitten die Fürsprache der Gottesmutter Maria. 

Diesmal seien weniger Pferde als erwartet zur Segnung gekommen, sagte Kruse. «Für die Tiere war es schon zu warm.» Der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt erteilte den Pferden den Segen.

Die Tradition der Pferdewallfahrt ist seit dem 16. Jahrhundert überliefert. Auslöser soll eine Pferdeseuche gewesen sein. Der kirchlichen Überlieferung zufolge hatte ein Bauer beim Pflügen ein Gnadenbild gefunden, das sich noch bis heute in der Kapelle befindet. Von einem Priester gesegnet werden die Pferde laut Pfarrei seit 1978.

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