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Haenni: Klopp-Abgang dürfte RB Leipzig nur indirekt betreffen

Haenni: Klopp-Abgang dürfte RB Leipzig nur indirekt betreffen
Martín Demichelis (r) wird bei RB Leipzig als neuer Trainer vorgestellt. / Foto: Jan Woitas/dpa
Von: DieThüringer News
Bei seinem Start in Leipzig bezeichnet Martín Demichelis Deutschland als seine zweite Heimat. Als Trainer von RB zählt für den Argentinier primär Leidenschaft. Eine Top-Personalie ist geklärt.

Clubchefin Tatjana Haenni sieht in einem möglichen Abgang von Jürgen Klopp nur indirekte Auswirkungen auf RB Leipzig. «Er war für uns Berater, er hat uns begleitet, wir haben viel miteinander gesprochen», sagte die CEO des Fußball-Bundesligisten am Rande des Trainingsauftakts mit dem neuen Coach Martín Demichelis und betonte: «Wir wollen gleich weiterarbeiten, ob mit oder ohne Jürgen Klopp. Ich denke, einen direkten Einfluss auf uns wird das wenig haben.»

Auf eine mögliche Neubesetzung, sollte Klopp fix als Bundestrainer zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) gehen, habe sie keinen großen Einfluss. «Ich glaube nicht, dass das an mir liegt, das zu beurteilen. Und ganz klar war es natürlich auch eine Verbindung in den sportlichen Bereich, zu Marcel Schäfer. Ich habe jetzt nicht den Eindruck, dass eine hohe Dringlichkeit da ist», sagte Haenni.

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Haenni spürt Energie von Demichelis

Begeistert war die Vorsitzende der Geschäftsführung, die aktuell die einzige Frau an der Spitze eines Fußball-Bundesligisten ist, vom Erstkontakt mit Demichelis. «Das erste Gespräch mit ihm war tatsächlich heute. Wir haben uns jetzt hier zum ersten Mal getroffen, weil vorher war der Fokus ja total auf Sport. Mein Eindruck war sehr sympathisch, sehr umgänglich, sehr offen. Und man spürt auch die Energie, das ist eine andere Persönlichkeit, die jetzt hier mit uns hier ist», sagte die 59 Jahre alte Schweizerin Haenni über den Argentinier.

Mit ihm wolle RB sich «einfach einen Schritt weiterentwickeln. Die Art, wie wir spielen, die Spieleentwicklung, die wir als eine klare Zielvergabe auch haben», sagte die Clubchefin über den Nachfolger von Ole Werner, der den sächsischen Bundesligisten trotz Platz drei und der Qualifikation für die Champions League nach nur einem Jahr wieder verlassen musste.

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