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Grand Départ 2029: German Cycling übernimmt Bewerbung – Etappen in Berlin und Ostdeutschland

Das neue Logo „2029 Grand Depart“ für den geplanten Start der Tour de France 2029 in Ostdeutschland.  / Foto: Jan Woitas/dpa
Das neue Logo „2029 Grand Depart“ für den geplanten Start der Tour de France 2029 in Ostdeutschland. / Foto: Jan Woitas/dpa

German Cycling übernimmt die Trägerschaft für die Bewerbung um den Grand Départ 2029. Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sondieren eine Beteiligung.

Ein möglicher Tour de France-Start 2029 in Deutschland wird weiter professionell vorbereitet. Der Verein «Grand Départ Allemagne», der die Idee hatte und die ersten wichtigen Schritte in Bezug auf eine Bewerbung gemacht hat, ist nun Mitglied im deutschen Verband German Cycling. Damit übernimmt German Cycling offiziell die Trägerschaft der Bewerbung, der Verein führt sie als Initiative von German Cycling operativ fort. Die Länder Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sondieren derzeit Möglichkeiten und Umfang einer Beteiligung.

«Die Bewerbung war von Anfang an eng mit dem deutschen Radsport verbunden. Mit German Cycling als Träger haben wir die Aufstellung, die ein Projekt dieser Größe braucht. Wir bringen Erfahrung, ein eingespieltes Team und ein klares Ziel mit: den Grand Départ 2029 nach Deutschland zu holen
und damit ein sportliches wie gesellschaftliches Zeichen zu setzen», sagte Thomas Hofmann, Vorsitzender Grand Départ Allemagne und Präsident des Sächsischen Radfahrer-Bundes.

Die Bewerbung für 2029 fällt in ein historisch aufgeladenes Jahr: Vierzig Jahre nach der Friedlichen Revolution und dem Mauerfall soll der Grand Départ ein Zeichen für ein vereintes Europa setzen, getragen von den Werten, die auch den Sport tragen. Mit Etappen in Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen soll die Rolle Ostdeutschlands bei der Wiedervereinigung gewürdigt werden.

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