Zur Bekämpfung des unterirdischen Schwelbrands auf einem ehemaligen Kohlebergbaugelände bei Meuselwitz (Altenburger Land) wird über eine Flutung der Fläche beraten. Diese Maßnahme werde geplant und vorbereitet, sagte Elke Kreische-König, zuständige Bereichsleiterin der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV). Das Unternehmen ist Eigentümerin der Fläche.
Nach Angaben der LMBV wird der Aufbau von zwei Rohrleitungen von einem Bergbaurestloch geprüft. Dadurch könne die Fläche, wo der Brand im Boden schwelt, mit Wasser überdeckt und so der Rauch verringert werden. Wann die Maßnahme beginnen soll, war zunächst unbekannt.
Am Wochenende war zur Bekämpfung ein Löschhubschrauber im Einsatz. Dieser hatte auf einer festgelegten Fläche rund 160.000 Liter Wasser am Tag verteilt. «Dies hat zu einer temporären Verringerung der Rauchentwicklung beigetragen», hieß es in einer Mitteilung der LMBV.