Thüringen sichert die Finanzierung der Insolvenz- und Verbraucherberatung im Freistaat und erhält neu geschaffene Angebote in Schleiz, Hildburghausen und Sonneberg. Das teilte das Justizministerium, das auch für den Verbraucherschutz zuständig ist, in Erfurt mit. «Wir werden die Strukturen weiter fördern, die den Menschen mehr Sicherheit verschaffen, sie gut informieren und bei der Durchsetzung ihrer Interessen unterstützten», sagte Justizministerin Beate Meißner (CDU).
Bei der Verbraucherberatung bestand Sorge, ob die drei neuen Beratungsstellen in Süd- und Ostthüringen über dieses Jahr hinaus erhalten werden können.
Nach Ministeriumsangaben sieht der Entwurf des Doppelhaushalts vor, dass die Förderung der Verbraucherinsolvenzberatung im Freistaat um gut eine Million Euro aufgestockt wird. Meißner: «Dieses Geld ist klug investiert, denn unabhängige Studien zeigen, dass jeder in die Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung investierte Euro die öffentliche Hand um mindestens die doppelte Summe entlastet.»