Mehr Einnahmen und weniger Ausgaben als gedacht: Thüringen hat im vergangenen Jahr weniger Geld aus der Rücklage genommen als ursprünglich geplant. Das teilte das Finanzministerium zum vorläufigen Jahresabschluss des Landeshaushalts für 2025 mit. Da die Ausgaben des Freistaats die laufenden Einnahmen im vergangenen Jahr überstiegen, sei eine Rücklagenentnahme von rund 508 Millionen Euro nötig gewesen, hieß es. Das seien rund 223 Millionen Euro weniger gewesen als geplant.
Mehreinnahmen durch Steuern und Bundeszuweisungen
Auf der Einnahmenseite verzeichnete Thüringen nach Angaben des Finanzministeriums Mehreinnahmen bei Steuern und Bundeszuweisungen in Höhe von rund 377 Millionen Euro. Grund dafür ist unter anderem eine für Thüringen bessere Verteilung des Bund-Länder-Finanzausgleichs.
Katja Wolf machte darauf aufmerksam, dass erneut die Ist-Ausgaben erheblich hinter den Planungen zurückgeblieben sind. «Es bewahrheitet sich wieder einmal, dass wir eklatante Abweichungen zwischen Haushaltsaufstellung und Haushaltsvollzug haben. Dies führt dazu, dass wir uns die Haushaltsaufstellung unnötig erschweren», erläuterte Wolf.
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