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Wirtschaftsverband Thüringen kritisiert Pläne zur steuerfreien Entlastungsprämie

Arbeitgeber sollen angesichts der gestiegenen Spritpreise einen Entlastungsbonus zahlen können. Der Verband der Wirtschaft Thüringens sieht das aber mit Skepsis. (Symbolbild)  / Foto: Patrick Pleul/dpa
Arbeitgeber sollen angesichts der gestiegenen Spritpreise einen Entlastungsbonus zahlen können. Der Verband der Wirtschaft Thüringens sieht das aber mit Skepsis. (Symbolbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa

Der Verband der Wirtschaft Thüringens sieht die geplante steuerfreie Entlastungsprämie skeptisch und warnt vor Mehrbelastungen für tarifgebundene Arbeitgeber.

Der Verband der Wirtschaft Thüringens (VWT) sieht die von der Bundesregierung angekündigte Möglichkeit für eine steuerfreie Entlastungsprämie mit Skepsis. Weder Gewerkschaften noch die Arbeitgeber hätten eine solche zwar steuerfreie, aber von den Arbeitgebern zu zahlende Inflationsausgleichsprämie gefordert, monierte VWT-Hauptgeschäftsführer Matthias Kreft in einer Mitteilung seines Verbands. 

Vielmehr müsse Arbeit steuerlich und von Sozialversicherungsbeiträgen entlastet werden. Ziel müsse eine Erhöhung des Netto-Einkommens sein und eine Senkung der Lohnnebenkosten. «Stattdessen verschiebt die "Entlastungsprämie 2026" analog zur Inflationsausgleichsprämie die Belastung hin insbesondere zu den tarifgebundenen Arbeitgebern, die bei 2026 anstehenden Tarifverhandlungen nur mit Zustimmung der Gewerkschaft Bruttoentgeltsteigerungen durch die Entlastungsprämie ersetzen oder zumindest dämpfen können», kritisierte Kreft.

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