Es gab gleich mehrere Kontroversen im Vorfeld - und war am Ende dann doch ein größtenteils stilles Gedenken: Ungestört von zuvor angekündigten propalästinensischen Protesten ist der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar vor 81 Jahren gedacht worden. Hauptredner Hape Kerkeling berichtete dabei in eindringlichen Worten über das Leid seines in Buchenwald inhaftierten Großvaters.
Erstmals seit Jahrzehnten sprach hingegen kein Überlebender bei dem Festakt. Hintergrund waren Einschränkungen des Flugverkehrs aus Israel. Laut wurde es bei der Rede von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) - der sich auch inhaltliche Kritik gefallen lassen musste.
Diese vier Punkte haben die Gedenkveranstaltung in diesem Jahr geprägt: