Das Pilotprojekt für junge Bürgergeldempfänger im Landkreis Nordhausen soll langfristig etabliert werden. «Wir setzen dieses Projekt auf Dauer mit den Werkstätten fort», sagte Landrat Matthias Jendricke (SPD). Wenn die Reform des Bürgergelds komme, sei auch denkbar, die Arbeitseinsätze auf Menschen über 25 Jahren auszuweiten.
Seit November werden junge Bürgergeldempfänger hier zu gemeinnütziger Arbeit verdonnert. Wer nicht erscheint, bei dem klingelt der Vollzugsdienst des Ordnungsamts. Kommt man nicht mit, drohen Kürzungen von 10 bis hin zu 30 Prozent. Mit der Reform wären dann direkt Kürzungen um 30 Prozent, also rund 150 Euro, möglich.