Eine Allianz aus Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden und der Landeselternvertretung fordert für die Kindergartenplanung eine fachliche Empfehlung für die Landkreise. Es gehe vor allem um die Herausforderungen des demografischen Wandels, teilten die Bildungsgewerkschaft GEW, Verdi, Liga-Wohlfahrtsverbände und die Landeselternvertretung in einem Appell «für eine sichere und vielfältige Kindergartenlandschaft in Thüringen» mit.
Novelle noch vor der Sommerpause
Die Allianz hatte sich 2024 zusammengeschlossen, um sich für bessere Personalschlüssel in Kindergärten einzusetzen. Hintergrund waren bereits damals sinkende Kinderzahlen in den Einrichtungen. Durch die Verbesserung sollten auch Jobs von Erzieherinnen gerettet werden. Die Lage spitzt sich in Thüringen zu - einige Kindergärten mussten bereits schließen oder stehen kurz davor.
Inzwischen steht erneut eine Novelle des Kindergartengesetzes an. Diesmal soll kleineren Kindergärten finanziell unter die Arme gegriffen werden. Einem Bericht der «Thüringer Allgemeinen» zufolge soll die Hilfe nicht nur ein Jahr, sondern zwei Jahre zur Verfügung stehen.