Aus Freude an der Arbeit oder um die Rente aufzubessern: Der Ruhestand ist für viele Thüringer längst nicht mehr gleichbedeutend mit dem Ende des Berufslebens. Im vergangenen Jahr waren nach Angaben der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit rund 33.500 Frauen und Männer im Rentenalter sozialversicherungspflichtig oder geringfügig beschäftigt. Das entspricht einem Anteil von 3,8 Prozent an allen Beschäftigten im Freistaat – und liegt damit auf dem Bundesniveau.
Innerhalb von zehn Jahren ist die Zahl der arbeitenden Rentner im Freistaat den Angaben nach deutlich gestiegen. 2015 waren noch rund 11.800 Menschen weniger im Rentenalter erwerbstätig. Mit dem allmählichen Eintritt der geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand dürfte die Zahl der arbeitenden Rentnerinnen und Rentner in den kommenden Jahren weiter steigen.