Die Warnstreik-Serie im Thüringer Nahverkehr geht in eine neue Runde. Bis Mitte der Woche müssten sich die Menschen deshalb auf Ausfälle und Einschränkungen einstellen, teilte die Gewerkschaft Verdi mit.
Sie hat die Beschäftigten der Verkehrsbetriebe in Erfurt, Gera, Weimar, Jena und in den Kreisen Saale-Holzland, Nordhausen, Unstrut-Hainich-Kreis, Kyffhäuser, Gotha und Weimarer Land aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen. Seit dem frühen Montagmorgen stünden fast überall Busse und Bahnen still, sagte die Gewerkschaftssekretärin Katja Barthold.
Seit Wochen werden die Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft und den kommunalen Arbeitgebern von Warnstreiks begleitet. Die Gewerkschaft fordert unter anderem bessere Arbeitsbedingungen - etwa eine kürzere Wochenarbeitszeit und längere Ruhezeiten sowie höhere Nacht- und Wochenendzuschläge.