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Warnstreiks in Thüringen: Produktion im Opel-Werk Eisenach zeitweise gestoppt

Warnstreiks in Thüringen: Produktion im Opel-Werk Eisenach zeitweise gestoppt
Die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie sind am Dienstag auch in Thüringen fortgesetzt worden. / Foto: Katharina Kausche/dpa
Vor der nächsten Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie hat es auch in Thüringen erneut Warnstreiks gegeben.

Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie haben am Dienstag mehrere Hundert Beschäftigte der Thüringer Auto- und Autozulieferindustrie zeitweise die Arbeit niedergelegt. In der zweiten Warnstreikwelle seit Wochenbeginn stand unter anderem im Opel-Werk Eisenach die Produktion in der Früh- und Spätschicht jeweils für zwei Stunden still, wie ein Sprecher der Gewerkschaft IG Metall auf Anfrage sagte. 450 Beschäftigte der Früh- und 400 Beschäftigte der Spätschicht hätten sich am Warnstreik beteiligt. 

Bei einem benachbarten Autozulieferer seien es 140 Beschäftigte gewesen. Die Gewerkschaft hatte die Belegschaft von insgesamt neun Betrieben zum Warnstreik aufgerufen.

Mit den Warnstreiks will die Gewerkschaft den Druck auf die Arbeitgeber vor der nächsten Verhandlungsrunde erhöhen. Bisher liegen die Positionen beider Seiten weit auseinander. Die IG Metall fordert unter anderem fünf Prozent höhere Entgelte bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Arbeitgeber hatten ein Angebot vorgelegt, das im kommenden Jahr eine Einmalzahlung in Höhe von einem Prozent des Bruttojahresgehalts und ab Juli 2028 eine Stufenerhöhung von 1,3 Prozent vorsah. Begründet wurde die Offerte, die unter der Inflationsrate liegt, mit der schwierigen wirtschaftlichen Lage vieler Unternehmen.

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