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Lehrerverband: Studierende finanziell absichern

Lehrerverband: Studierende finanziell absichern
Viele Studierende warten teils Monate auf Bafög-Zahlungen. (Symbolbild) / Foto: Michael Reichel/dpa-Zentralbild/dpa
Von: DieThüringer News
Monate ohne Bafög, Existenzängste und ein gescheiterter Antrag auf Überbrückungsdarlehen: Warum der Lehrerverband jetzt einen Notfallmechanismus für Studierende fordert.

Angesichts vieler unbearbeiteter Bafög-Anträge fordert der Thüringer Lehrerverband eine finanzielle Absicherung von betroffenen Studierenden. «Das Bafög-System ist überlastet, und die Leidtragenden sind die Studierenden», sagte der Landesvorsitzende des Thüringer Lehrerverbands, Tim Reukauf. Es sei kurzfristig die Einführung eines Bafög-Notfallmechanismus nötig, der Zahlungsverzögerungen überbrückt. Langfristig fordert der Lehrerverband weniger Bürokratie. Die Bearbeitungszeit müsse gesetzlich begrenzt werden, die Kommunikation zwischen Antragstellenden und Ämtern sollte aus Sicht des Verbands digital sein.

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Existenzängste von Studierenden

«Jeder Monat ohne Bafög ist ein Monat voller Existenzängste. Das darf in einem Land, das dringend Lehrkräfte braucht, einfach nicht passieren», sagte Reukauf.

Zuletzt war in Thüringen von einem größeren Bearbeitungsstau bei Bafög-Anträgen die Rede, die Bearbeitungszeit betrug im Schnitt mehr als ein halbes Jahr. Studierende klagten, dass es teilweise mehr als ein Jahr dauerte, bis Geld ausgezahlt wurde. Mit einer Petition hatten Studierende in Thüringen eine schnelle Lösung der Bafög-Probleme verlangt. Wissenschaftsstaatssekretär Steffen Teichert hatte eine Besserung der Situation für Mitte 2026 in Aussicht gestellt. 

Die Linke-Fraktion wollte mit einer Initiative im Landtag Überbrückungsdarlehen ermöglichen, scheiterte jedoch im Parlament.

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