Nur wenige Thüringer Pädagogen haben sich bislang durch die Zahlung von Sonderzuschlägen in Regionen locken lassen, in denen der Lehrermangel besonders groß ist. Im laufenden Jahr seien solche Zahlungen für 106 Beamte gewährt worden, heißt es in der Antwort des Bildungsministeriums auf eine Anfrage der FDP-Landtagsabgeordneten Franziska Baum. 2023 seien die Zuschläge für 209 verbeamtete Lehrer bewilligt worden. Zur Einordnung: Landesweit arbeiten an den allgemein- und berufsbildenden Schulen im Land mehr als 20.000 Lehrkräfte.
Der Freistaat zahlt seit 2022 Lehrerinnen und Lehrern unter bestimmten Bedingungen zusätzliches Geld, wenn sie beispielsweise in Regionen unterrichten, in denen besonders viele Pädagogen fehlen. Das gilt ebenso für Lehrer an Schulen, an denen der Bedarf besonders hoch ist, oder die Fächer unterrichten, für die es in besonderer Weise an Lehrkräften mangelt.