Beim klimagerechten Umbau von Städten muss die soziale Gerechtigkeit nach Ansicht einer Forscherin noch viel öfter mitgedacht werden. «Wir beobachten nicht nur gefühlte Einschränkungen der individuellen Mobilität, sondern auch essenzielle Fragen der Leistbarkeit der Wärmewende und der Energiepreise», sagte die Direktorin des Instituts für Europäische Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar, Daniela . Einschränkungen des Individualverkehrs oder der Wegfall von Parkplätzen seien sehr umstrittene Themen. Da gehe es auch darum, die Menschen beim Umbau der Städte mitzunehmen.
Die Frage, wie sich Transformation gerecht gestalten lasse, werde zunehmend gestellt - sei in der Vergangenheit aber vernachlässigt worden. Zur Gerechtigkeit gehöre auch dazu, nicht aus dem städtischen Umfeld heraus Mobilitätskonzepte auf das Land umstülpen zu wollen.