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Studieren in Thüringen meist ohne NC – CHE sieht niedrigsten Anteil zulassungsbeschränkter Fächer

Studieren in Thüringen meist ohne NC – CHE sieht niedrigsten Anteil zulassungsbeschränkter Fächer
Bundesweit werden laut Auswertung im kommenden Wintersemester 31,6 Prozent aller Studienangebote eine Zugangsbeschränkung haben. (Symbolbild) / Foto: Jan Woitas/dpa
Von: DieThüringer News
Für das Wunschstudium kann ein NC oder ein Eignungstest eine Hürde sein. Wie viele Studiengänge eine Zulassungsbeschränkung haben, ist jedoch je nach Bundesland anders. So ist die Lage in Thüringen.

Wer ab Herbst in Thüringen studieren will, muss sich bei vielen Studiengängen keine Sorgen um eine Zugangsbeschränkung machen. Mit 16,8 Prozent wird für weniger als jedes fünfte Studienangebot ein Numerus Clausus (NC) oder eine Eignungsprüfung im Freistaat benötigt, wie aus einer Analyse des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hervorgeht. Damit ist der Anteil der zulassungsbeschränkten Angebote im Vergleich zum Vorjahr (18 Prozent) noch einmal gesunken.

Ob Hochschulen viele Studienangebote mit einem NC oder Test belegen oder nicht, schwankt regional stark. Im deutschlandweiten Vergleich ist Thüringen laut CHE-Analyse das Bundesland, in dem die meisten Fächer zulassungsfrei studiert werden können. Nirgends haben Studienanfänger der Auswertung zufolge bessere Karten, ohne größere Hürden ihr Wunschfach studieren zu können. Anders als in Berlin: In der Hauptstadt ist mehr als jedes zweite Studienangebot (53,5 Prozent) zulassungsbeschränkt.

Im Freistaat sind die meisten zugangsbeschränkten Angebote demnach am häufigsten in den Ingenieurwissenschaften zu finden (17,0 Prozent), während in den Sprach- und Kulturwissenschaften nur 5,3 Prozent beschränkt sind. In Jena sind den Zahlen zufolge nur 9 Prozent der Studienfächer zugangsbeschränkt, in Erfurt sind es 4 Prozent. 

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