Die Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena und die Technische Universität Ilmenau verteidigen die umstrittene Einführung einer Höchststudiendauer für alle Studierenden. Es sei eine mehr als zweijährige hochschulöffentliche Diskussion vorausgegangen, die Höchststudiendauer sei einstimmig angenommen worden - auch Studierendenvertreter und -vertreterinnen seien stimmberechtigt gewesen, sagte die Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der TU Ilmenau, Anja Geigenmüller, der Deutschen Presse-Agentur.
Ähnlich äußert sich die Friedrich-Schiller-Universität: Die Kritik richte sich gegen eine einzelne Regelung. Insgesamt schaffe die neue Rahmenprüfungsordnung der Hochschule aber mehr Freiheiten und Flexibilität während des Studiums, so Pressesprecherin Katharina Bär. Bereits bisher hätten vergleichbare Regelungen für verschiedene Studiengänge existiert - etwa durch Ausschlussfristen während des Studiums. Die nun vorgesehene Rahmenprüfungsordnung schaffe eine transparente Regelung, die Gleichbehandlung gewährleiste. Die vorgesehene Regelung entspreche zudem dem ausdrücklichen Wunsch Studierendenvertretungen nach Vereinfachung und Gleichbehandlung. Voraussichtlich im Februar soll sie im Senat beschlossen werden.