Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis endet nach 172 Tagen – rund 290.000 Besucher
Noch wenige Tage, dann ist der Blumenzauber im Eichsfeld vorbei: Am Sonntag endet nach 172 Tagen die Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis. Gut 290.000 Besucherinnen und Besucher kamen bisher zur großen Blumenschau, wie Sprecher René Weißbach sagte. «Die ganzen letzten Wochen waren besucherstark, besonders der vorvergangene Sonntag. Die Leute nutzen die letzten Chancen, und vor allem unser Blumenblock zieht die Massen», so Weißbachs Resümee. Am Samstag steht ein Familientag mit Mitmachkonzert von Kinderliedermacher Alex Schmeißer, ein Spielenachmittag, ein Bücherflohmarkt und zum Abschluss die Tanzband Mesh up auf dem Programm. Und ab 16.30 Uhr kostet der reguläre Eintritt nur 11 statt 22 Euro. Am Sonntag startet der finale Tag mit einem Abschluss-Gottesdienst mit Erntedank. Es folgt die Auszeichnung des von den Besuchern gewählten schönsten Themengartens, danach werden die kommenden Landesgartenschauen vorgestellt. Einen Vorgeschmack erhalten Besucher auf die geplanten Landesgartenschauen in Oberhessen 2027, Saale-Orla 2030 und Altenburg 2032. Musik kommt am Nachmittag von der Band Robius. Noch bis einschließlich Sonntag kann auch der sogenannte Blumenblock noch besucht werden, sagte Weißbach. In dem früheren Plattenbau-Wohnhaus sind auf mehreren Etagen Ausstellungen zu Blumenkunst, Stadtgeschichte und Städtebau zu sehen. Auch die mit Möbeln und Alltagsgegenständen aus der DDR eingerichtete Nostalgie-Wohnung können Besucher noch erleben. «Alle Investitionen sind nicht nur für die sechs Monate der Landesgartenschau geflossen, alle Städter sollen nachhaltig etwas davon haben», sagte Weißbach. Auf dem Kernareal der sogenannten Gartenstadt soll ein neues Wohnquartier entstehen, die für die Gartenschau angelegte Infrastruktur mit Wasser-, Abwasser- und Stromleitungen soll erhalten bleiben. «Das soll terrassenartig angelegt werden, sodass man einen Blick auf die Ohne-Aue hat», sagte Weißbach. Für die Gartenschau wurde das Flüsschen Ohne in dem neu angelegten Auengarten renaturiert. Die entstandene Parkanlage bleibt ebenfalls bestehen und wird öffentlich zugänglich – mitsamt Spielplätzen, Lernorten und Skate-Anlage. Im sogenannten Tüffers Garten wurde ein Gebäude neu errichtet, das auch nach der Gartenschau für Vereine und als Café genutzt werden soll. Im angrenzenden Lunapark gibt es neue Sportanlagen und mehrere Hundert neue Bäume und Sträucher. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenWas erwartet nun die Menschen in den letzten Tagen?
Und was bleibt von der Blumenschau?