Der Anblick des Datums bleibt selten kommentarlos: Der Aberglaube rund um Freitag, den 13. ist auch in Thüringen bekannt. «Schwarze Katzen bringen Unglück, oder auch unter einer Leiter durchgehen – das sind Vorstellungen, die nach wie vor bei uns in gewisser Form vorhanden sind und Freitag, der 13. ist da ein ganz hartnäckiger Klassiker», erklärt dazu Jana Kämpfe. Sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Volkskundlichen Beratungs- und Dokumentationsstelle für Thüringen in Hohenfelden.
«Magisches Denken», oder der Glaube an «Glückssocken» und Co.
Als eine Art modernen Aberglauben führt sie zudem persönliches «magisches Denken» an: Wenn etwa ein Sportler unbedingt ein spezielles Paar «Glückssocken» tragen muss, um mit einem guten Gefühl bei einem Wettkampf anzutreten.
Mit Blick auf Thüringen weiß Kämpfe von Aberglauben in Bezug auf regional spezifische Bräuche zu berichten: So gab es etwa die Vorstellung, dass ein Ei, dass zu Ostern über einen Stall geworfen werde, die dort untergebrachten Tier und das gelagerte Getreide dort schütze.
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