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Apothekensterben setzt sich in Thüringen fort - 489 Apotheken zum Jahresende

Apothekensterben setzt sich in Thüringen fort - 489 Apotheken zum Jahresende
In Thüringen gibt es sechs Apotheken weniger als noch vor einem Jahr. (Symbolbild) / Foto: Martin Schutt/dpa
Von: DieThüringer News
Seit Jahren ist die Zahl der Apotheken in Freistaat im Sinkflug. Jetzt gibt es neue Entwicklungen.

Das Apothekensterben in Thüringen setzt sich fort. Zum Ende des Jahres gebe es noch 489 Apotheken im Freistaat und damit sechs weniger als noch vor einem Jahr, teilte die Landesapothekerkammer mit. Die Schließungen seien über den gesamten Freistaat verteilt gewesen. Betroffen seien unter anderem Gera, Erfurt und Suhl. 

«Wir haben die Talsohle noch nicht erreicht», sagte Kammergeschäftsführer Danny Neidel laut Mitteilung. Bereits im Januar würden vier weitere Apotheken schließen und es gebe keine Anhaltspunkte für eine Besserung der Lage. Die Kammer bemängelt schon seit längerem fehlende Pharmazie-Studienplätze in Thüringen. Zudem sei das System der Apothekenvergütung chronisch unterfinanziert, hieß es.

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