Der Weg für eine Übernahme der bayerischen Regiomed-Standorte durch den Klinikkonzern Sana ist frei. Der Gläubigerausschuss habe für die Übernahme durch die Sana Kliniken AG votiert, teilte ein Sprecher der Regiomed-Kliniken in Coburg mit. Zuvor hatten bereits die beteiligten bayerischen Kommunen ihr Einverständnis gegeben.
Die Übernahme umfasst die bayerischen Standorte der Kliniken und Medizinischen Versorgungszentren von Regiomed in Coburg, Lichtenfels und Neustadt sowie die Zentralverwaltung, die Medical School und die Speisen- und Reinigungsversorgungsleistungen auf bayerischer Seite.
Bis zum geplanten Betriebsübergang im Herbst dieses Jahres sollen noch rechtliche Details und die finale Struktur geklärt werden. Die Arbeitsverträge der Beschäftigten würden zu den bestehenden Bedingungen fortgeführt, hieß es.
Auf Thüringer Seite ist die Zukunft der Standorte kleinteiliger. Der Regiomed-Gläubigerausschuss stimmte demnach auch dem Angebot der Landkreise Hildburghausen und Sonneberg zu. Künftig sollen etwa die Reinigungsversorgungsleistungen für Thüringen bei den Akutkliniken angesiedelt sein. Die Rehaklinik Masserberg und das Ambulante Zentrum Henneberger Land am Standort Hildburghausen sowie das Klinikum Hildburghausen sollen künftig vom Landkreis verantwortet werden. Der Gesellschafterwechsel sei für den 1. Oktober dieses Jahres geplant.