Die meisten Arztpraxen in Thüringen sind technisch für die verpflichtende Nutzung der neuen elektronischen Patientenakten gerüstet. 96 Prozent der 3.011 Praxen verfügten über das technische Modul in ihrem Praxisverwaltungssystem, teilte ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung auf Anfrage mit. Zum 1. Oktober wird es für Gesundheitseinrichtungen verpflichtend, Daten in die E-Akten ihrer Patienten einzustellen. Bisher läuft das Befüllen noch auf freiwilliger Basis.
Bei den rund 120 Praxen, bei denen die technischen Voraussetzungen bislang nicht gegeben seien, spielten beispielsweise Auslieferungsprobleme durch Softwarehersteller eine Rolle, so der Sprecher.