Thüringer Kliniken im ländlichen Raum erhalten im kommenden Jahr fünf Millionen Euro an Zuschüssen von den Krankenkassen. Gesetzliche und private Krankenversicherer zahlen insgesamt neun «bedarfsnotwendigen» Häusern eine pauschale Förderung von bis zu einer Million Euro, wie die Barmer Thüringen mitteilte.
Die sogenannten Sicherstellungszuschläge zahlen die Kassen seit 2020 an diejenigen Kliniken, die unverzichtbar sind, um die flächendeckende stationäre Versorgung der Bevölkerung im Notfall und durch bestimmte Fachabteilungen sicherzustellen.
Die Förderpauschale der Kassen sei mittlerweile «ein relevanter Beitrag zum Sicherstellen der Versorgung», sagte Robert Büssow, Landesgeschäftsführer der Barmer in Thüringen. «Das belegt den strukturellen Reformbedarf der stationären Versorgung im Freistaat.»