Thüringen rangiert trotz einer gestiegenen Zahl an Ärztinnen und Ärzten in den Praxen im bundesweiten Vergleich weiterhin im hinteren Feld. Ende vergangenen Jahres kamen im Freistaat auf 100.000 Einwohner knapp 214 Mediziner und Psychotherapeuten, wie aus einer Auswertung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hervorgeht. Ein Jahr zuvor lag die Ärztedichte bei etwa 206 je 100.000 Einwohner.
Im Ländervergleich belegt der Freistaat damit in der jüngsten Statistik bei der Ärztedichte den fünftletzten Platz. Der Frauenanteil in Thüringens Ärzteschaft lag Ende vergangenen Jahres demnach bei 58 Prozent und damit über dem der meisten Bundesländer.
Zugleich waren nur zehn Prozent der Mediziner und Psychotherapeuten älter als 65 Jahre - bundesweit niedriger war der Wert nur in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Das Durchschnittsalter der Mediziner in Thüringen lag der Auswertung zufolge bei 52,9 Jahren.