Die Thüringer Kriminalpolizei steht vor einer Pensionierungswelle. Etwa jeder Siebte der zuletzt bei der Landespolizei vorhandenen Beamten dieser Fachrichtung erreiche bis Ende 2029 die gesetzliche Pensionsaltersgrenze, sagte ein Sprecher des Thüringer Innenministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Damit geht der Thüringer Polizei auch die Berufserfahrung von Menschen verloren, die in einem immer komplexer werdenden Feld arbeiten.
Psychisch fordernder Job
Die Arbeit der Kriminalpolizisten sei in den vergangenen Jahren «technisch anspruchsvoller, aber auch komplexer und psychisch fordernder» geworden, sagte der Sprecher. In ganz verschiedenen Kriminalitätsbereichen würden die Täter immer neue Wege finden, um Straftaten zu begehen.
Nach Angaben des Innenministeriums waren Anfang Mai in Thüringen 1.327 Kriminalbeamte bei der Landespolizei beschäftigt gewesen. Von ihnen erreichen 188 bis zum Ende der 2020er Jahren die gesetzliche Altersgrenze zum Eintritt in die Pension. Darüber, wie viele Kriminalpolizisten es in den vergangenen Jahren in Thüringen zu bestimmten Stichtagen gegeben hat, existieren nach Angaben des Ministeriums keine Daten.