Einer der betroffenen Journalisten im Fretterode-Prozess denkt auch fast acht Jahre später noch häufig an den Angriff auf ihn und seinen Kollegen. Das sagte der Mann als Zeuge bei der Fortsetzung der Verhandlung vor dem Landgericht Mühlhausen. Er und sein Kollege sind Nebenkläger in dem Verfahren.
Es gehe ihm zwar körperlich inzwischen wieder gut, so der Journalist. Allerdings sei er von dem Angriff für immer gezeichnet: «Ich habe halt eine Narbe im Gesicht, die sehe ich jeden Tag, die erinnert mich immer wieder daran.»