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Mutmaßliche Sexualstraftat - Haftbefehl gegen zwei Männer

Nach einer mutmaßlichen Sexualstraftat ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft gegen mehrere Tatverdächtige. (Symbolbild)  / Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Nach einer mutmaßlichen Sexualstraftat ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft gegen mehrere Tatverdächtige. (Symbolbild) / Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Nach dem Auffinden einer 22-Jährigen in Bad Klosterlausnitz ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen einer mutmaßlichen Sexualstraftat. Gegen zwei Männer liegen Haftbefehle vor.

Nach einer mutmaßlichen Sexualstraftat in Bad Klosterlausnitz im Osten Thüringens liegen gegen zwei Männer Haftbefehle vor. Einer der Tatverdächtigen sitzt in Untersuchungshaft, nach einem weiteren wird gefahndet. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. 

Ausgangspunkt der Ermittlungen war der Fund einer teilweise unbekleideten 22-Jährigen in der Nacht zum Dienstag. Eine Zeugin habe bereits zu Beginn des Polizeieinsatzes von einer mutmaßlichen Sexualstraftat berichtet, so die Polizei. 

Ermittlungen unter schwierigen Bedingungen

Die Ermittlungen im Saale-Holzland-Kreis seien unter anderem wegen der Anwesenheit zahlreicher Menschen schwierig gewesen, hieß es. Die Polizei führte eigenen Angaben zufolge umfangreiche Spurensicherungs- und Ermittlungsmaßnahmen durch.

Nach bisherigen Erkenntnissen sollen zwei Männer an der Tat beteiligt gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft Gera ermittelt gegen insgesamt vier Tatverdächtige im Alter zwischen 26 und 30 Jahren. Gegen zwei zunächst vorläufig festgenommene Männer habe sich der dringende Tatverdacht nicht bestätigt, sie seien wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

Haftbefehl vollstreckt - weiterer Verdächtiger flüchtig

Gegen einen 29-jährigen Tatverdächtigen erließ das Amtsgericht Gera auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl. Dieser sei am Mittwoch in Vollzug gesetzt worden. Gegen einen weiteren 30 Jahre alten Tatverdächtigen liege ebenfalls ein Haftbefehl vor. Weitere Angaben machten die Ermittler mit Verweis auf die noch andauernden Ermittlungen zunächst nicht. Die Polizei war für Nachfragen zunächst nicht erreichbar.

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