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Schockanrufe in Thüringen - Wie Betroffene reagieren können

Schockanrufe in Thüringen - Wie Betroffene reagieren können
In Südthüringen registrierte die Polizei mehrere Schockanrufe. (Symbolbild) / Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Betrüger täuschen in Südthüringen am Telefon die Notlage eines Angehörigen vor. Besonders ältere Menschen geraten ins Visier. Was die Polizei Betroffenen rät.

In Südthüringen hat die Polizei mehrere sogenannte Schockanrufe als Betrugsmasche erfasst. «Hierbei wurde den Geschädigten jeweils die Notlage eines Angehörigen vorgetäuscht, um diese zur Zahlung von hohen Geldbeträgen zu veranlassen», teilte die Polizeiinspektion Schmalkalden-Meiningen mit. Demnach kam es in ihrem Zuständigkeitsbereich zwischen Freitag und Sonntag zu einer Vielzahl solcher Schockanrufe. 

Betroffen seien vor allem ältere Menschen gewesen. In einem Fall seien einem unbekannten Mann Schmuck und Wertgegenstände im Wert von rund 30.000 Euro übergeben worden.

Die Polizei rät, den Aufforderungen solcher Anrufer nicht zu folgen und sich auch nicht in ein Gespräch verwickeln zu lassen. «Legen Sie einfach auf», empfiehlt die Polizei. Am Telefon sollten die Menschen auch keine Details zu ihren persönlichen oder finanziellen Verhältnissen preisgeben. «Denken Sie daran: Die Polizei oder vergleichbare Amtspersonen werden Sie niemals telefonisch um die Aushändigung von Bargeldbeträgen oder Wertsachen bitten», teilte die Polizei mit.

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