Im Fall der mutmaßlich getöteten 16-Jährigen im niedersächsischen Landkreis Göttingen berichtet der Bürgermeister von Friedland über Drohungen gegen ihn. In deutlich mehr als 100 Mails werde ihm Verharmlosung vorgeworfen und gedroht, sagte Andreas Friedrichs (SPD) der Deutschen Presse-Agentur.
Auslöser sei ihm zufolge ein Interview mit dem NDR gewesen, in dem er von einem tragischen Unglücksfall gesprochen hatte. Eine Verharmlosung sei eine völlige Fehlinterpretation, sagte Friedrichs. Sollte in diesem Fall irgendwann juristisch ein Mord festgestellt werden, werde er dies auch so benennen.