Knapp ein Jahr nach der Aufnahme in die Welterbeliste der Unesco kann sich Erfurt nun auch über ein offizielles Dokument für seinen Titel als Welterbestadt freuen. Die Staatsministerin des Auswärtigen Amtes Katja Keul überreichte Erfurts Oberbürgermeister Andreas Horn (CDU) am Mittag die gerahmte Urkunde.
Die Unesco hatte im September 2023 drei Erfurter Bauten als Zeugnisse des jüdisch-mittelalterlichen Erbes der Stadt in die Welterbe-Liste aufgenommen: die Alte Synagoge, in der sich ein Museum befindet, eine Mikwe (Ritualbad) und das Steinerne Haus, ein historisches früheres Wohngebäude.