Fachstellen sehen ein erhebliches Nachwuchsproblem im Bereich Restaurierung auf Thüringen zukommen. «Auf absehbare Zeit werden wir vor einem richtigen Fachkräftemangel stehen», sagte Veit Gröschner, stellvertretende Vorsitzender der Thüringer Landesgruppe im Verband der Restauratoren. Das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie sieht derzeit besonders eine Personalnot etwa bei den Bereichen Glasmalerei, Metall- und Steinkonservierung.
Ein Problem sehen Gröschner und das Landesamt in der wegbrechenden akademischen Ausbildung. So wurde etwa an der Fachhochschule Erfurt der Studiengang
«Konservierung und Restaurierung» gestrichen. Gleichzeitig wechselten selbst Restauratoren mit abgeschlossenem Studium wegen längst nicht immer attraktiven Arbeitsbedingungen in andere Berufe, so Gröschner.