Weil sie Kultur und Sprache zum Brückenbauen in der Gesellschaft nutzen, sind drei Persönlichkeiten in Weimar mit der bedeutenden Goethe-Medaille geehrt worden. Der wichtigste Preis der auswärtigen Kulturpolitik Deutschlands ging an den inhaftierten türkischen Kulturförderer Osman Kavala, die Sprachwissenschaftlerin Li Yuan aus China und den Autoren David Van Reybrouck aus Belgien.
Das Wirken der Ausgezeichneten mache eine besondere gesellschaftliche Verantwortung deutlich, sagte die Präsidentin des Goethe-Instituts Gesche Joost. «Sie zeigen Haltung – was besonders angesichts der geopolitischen Herausforderungen und gesellschaftlichen Umbrüche immer wichtiger wird», so Joost. Die Geehrten seien damit Partner und Freunde Deutschlands, vernetzen Kulturszenen und bauen Brücken zwischen Ländern und ihren Gesellschaften.