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Landesgartenschau Leinefelde-Worbis zieht trotz Dürre und Unwetter rund 300.000 Besucher an

Landesgartenschau Leinefelde-Worbis zieht trotz Dürre und Unwetter rund 300.000 Besucher an
Die Landesgartenschau / Foto: Michael Reichel/dpa
Zum Ende der Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis wird die angepeilte Marke von 300.000 Besuchern noch geknackt. Das Wetter hatte es den Organisatoren in diesem Sommer nicht immer leicht gemacht.

Trotz Dürre und Unwetter gehen die Organisatoren der Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis von rund 300.000 Besuchern aus, die sich die Schau im Eichsfeld angesehen haben. Gerade in der ersten Hälfte habe das Wetter immer wieder Probleme gemacht, sagte Sprecher René Weißbach. «Wir haben zum Ende hin viel aufgeholt.»

Mehr Aufwand durch Trockenheit 

Die Landesgartenschau war am 23. April eröffnet worden. «Die Landesgartenschau war für Leinefelde-Worbis ein voller Erfolg», sagte Landwirtschaftsstaatssekretär Marcus Malsch laut einer Mitteilung. Die Schau habe viele Menschen für Gartenkunst und Natur begeistert und sei eine Werbeplattform für den Gartenbau und die Grünen Berufe gewesen. 

Wegen Unwetterwarnungen musste das Gelände zwischenzeitlich mehrmals geräumt werden. Außerdem verursachte die langwierige Trockenheit in diesem Jahr einen hohen Pflegeaufwand, um die vielen Pflanzen der Schau mit ausreichend Wasser zu versorgen. 

«Der Bauhof, die gärtnerischen Abteilungen, sind immer am Gießen gewesen», sagte Weißbach. Es seien Sprinkleranlagen aufgebaut worden und für die Gäste Sprühdüsen zur Erfrischung bei der teils starken Hitze. «Man musste sich schon einstellen auf die Hitze», sagte er.

Millionen investiert

Insgesamt wurden rund 50 Millionen Euro aus Landes-, Bundes-, EU- und kommunalen Kassen investiert und so Folgeinvestitionen von mehr als 100 Millionen Euro angestoßen.

Auf dem Kernareal der sogenannten Gartenstadt soll ein neues Wohnquartier entstehen, die für die Gartenschau angelegte Infrastruktur mit Wasser-, Abwasser- und Stromleitungen soll erhalten bleiben.

Nächste Landesgartenschau erst 2030

Für die Gartenschau wurde das Flüsschen Ohne in dem neu angelegten Auengarten renaturiert. Die entstandene Parkanlage bleibt ebenfalls bestehen und wird öffentlich zugänglich - mitsamt Spielplätzen, Lernorten und Skate-Anlage.

Die nächste Thüringer Landesgartenschau findet nach Angaben des Wirtschaftsministeriums 2030 in der Orla-Region statt - mit Pößneck, Neustadt an der Orla und Triptis. Im Jahr 2032 folgt dann Altenburg

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