Logo DieThüringer News
Nachrichten / Kultur

Sanierung des Lindenau-Museums in Altenburg verzögert sich weiter

Sanierung des Lindenau-Museums in Altenburg verzögert sich weiter
Das Lindenau-Museum in Altenburg wird auch in den kommenden Jahren eine Baustelle sein. (Archivbild) / Foto: Martin Schutt/dpa
Von: DieThüringer News
Ursprünglich sollte das Museum in Altenburg im Jahr 2023 wieder öffnen. Nun gibt es ein neues Datum. Immerhin die alte Treppe ist schon mal weg. Sie soll aber nicht als Bauschutt enden.

Die millionenschwere Sanierung des Lindenau-Museums in Altenburg verzögert sich weiter. Der Zeitplan reiche nun bis Ende 2027 oder Anfang 2028, sagte der Landrat des Altenburger Landes, Uwe Melzer (CDU). Ursprünglich war eine Wiedereröffnung im Jahr 2023 angepeilt gewesen, danach wurde das Datum immer weiter nach hinten geschoben. 

Als Grund für die Verzögerung nannte Melzer unter anderem die zwischenzeitlichen Debatten um den Eingangsbereich. Ein erster Planungsaufschlag war 2022 auf heftigen Widerstand in der Fachwelt getroffen. Jetzt sei eine gute Lösung herausgekommen, sagte Melzer weiter. 

Mehr aus dieser Kategorie

Alte Treppe soll verkauft werden

Im vergangenen Jahr sei die alte Treppe vor dem Museum abgetragen worden. Skurril: Die Treppenelemente können Interessierte vom Landratsamt kaufen, der Erlös soll dem Museum zugutekommen. Auch an der Fassade sei gearbeitet worden. Aktuell passiere nicht viel rund um das Museum, sagte Melzer weiter. Einen Baustopp gebe es aber nicht.

Insgesamt stehen für die Sanierung 48 Millionen Euro von Bund und Land zur Verfügung. Bislang seien über 10 Millionen Euro vom Land geflossen, sagte Melzer. Die Bundesmittel kämen erst später. Es gebe aber bisher nur einen Beschluss des Finanzausschusses des Bundestages und keinen Bescheid. «Mir wäre es wichtig, dass die finanzielle Sicherheit für die Sanierung endlich gegeben ist», sagte Melzer.

Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

DieThüringer News
Artikel von

DieThüringer News

DieThüringer News ist für die Inhalte selbst verantwortlich. Es gilt der Kodex der Plattform. Die Plattform prüft und behandelt Inhalte gemäß den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere nach dem NetzDG.