Nach wechselhaften Jahren: Rebekah Rota wird Intendantin des Theaters Erfurt
Nach wechselhaften Jahren bekommt das Theater Erfurt erstmals eine Intendantin. Die US-Amerikanerin Rebekah Rota soll die künstlerischen Geschicke des Hauses ab dem 1. August 2028 für zunächst fünf Spielzeiten leiten, wie das Theater mitteilte. Damit stehe erstmals eine Frau an der Spitze des Theaters, sagte eine Sprecherin. Die Sopranistin Rota ist aktuell Opernintendantin der Wuppertaler Bühnen. Der Hauptausschuss der Stadt Erfurt hatte ein aufwendiges Auswahlverfahren für die Neubesetzung des Postens durchgeführt. Mit Rota sei nun eine Persönlichkeit gefunden worden, die nicht nur mit ihren künstlerischen Vorstellungen überzeuge, sondern auch mit ihrer Fähigkeit, Menschen für Veränderungen zu gewinnen, hieß es. Bis zu Rotas Amtsantritt bleibt Interimsintendant Christian Illgen im Amt. Er hatte das Amt erst im August von Malte Wasem übernommen, der auf den gekündigten langjährigen Generalintendanten Guy Montavon gefolgt war. Dem hatte die Stadt im Jahr 2024 in Folge von Vorwürfen etwa zu mutmaßlichem Machtmissbrauch fristlos gekündigt. Montavon war dagegen vorgegangen, inzwischen haben sich beide Seiten gütlich geeinigt. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten