Nach der Schließungsentscheidung für den Zalando-Standort in Erfurt strebt das Management des Internet-Modehändlers im Mai eine Einigung über einen Sozialplan und Interessenausgleich für die Mitarbeiter an. Zwar habe es mit dem Betriebsrat einige Gespräche, aber noch keine Verhandlungen dazu gegeben, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Um diesen Dialog in die nächste Phase zu führen, habe Zalando beim Arbeitsgericht Erfurt die Einrichtung einer Einigungsstelle beantragt.
Das Schlichtungsgremium solle helfen, gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung schnellstmöglich Klarheit für die Belegschaft zu schaffen: «Auch wenn wir weiterhin kein realistisches Szenario für den Weiterbetrieb des Standorts durch Zalando sehen, sind wir überzeugt, dass dieser Weg zeitnah eine verlässliche Grundlage für die persönliche Zukunftsplanung für die Mitarbeitenden bietet», hieß es vom Unternehmen.