Die Bundeswehr ist mit dem Verlauf und den Ergebnissen der Übung «Hethex 2026» zufrieden. «Das ist so gut gelaufen, dass ich sage: Das macht so viel Freude, den nächsten Schritt zu gehen», sagte der Kommandeur des Landeskommandos Thüringen der Bundeswehr, Oberst Klaus Glaab, in Erfurt.
Die Bundeswehr hatte bei der Übung vor kurzem die Verlegung von Soldaten und Großgerät über deutsche Straßen trainiert, was eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Streitkräften und zum Beispiel kommunalen Verwaltungen nötig machte.
An der Übung nahmen etwa 900 deutsche und US-amerikanische Soldaten teil, die bei ihren Märschen über mehrere Autobahnen von Polizei, Feuerwehr, Landratsämtern und Autobahnmeistereien unterstützt wurden. Nach Bundeswehrangaben war es die erste länderübergreifende Übung dieser Art in Deutschland. Sie wurde gemeinsam von den Bundeswehr-Landeskommandos in Hessen und Thüringen verantwortet. «Hethex» steht für «Hesse-Thuringia-Exercise».
Oberst Glaab sagte, die Übung habe einerseits wichtige Erkenntnisse zu nötigen Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen militärischen und zivilen Behörden gebracht. Andererseits habe sich gezeigt, dass es ein hohes Engagement etwa bei Kommunen, Polizei und Feuerwehr gebe, die Bundeswehr zu unterstützen.