Die Unterstützung von Soldaten durch zivile Organisationen funktioniert, doch es gibt in Details noch Verbesserungspotenzial. Das ist das vorläufige Ergebnis einer größeren Bundeswehrübung. Beispielsweise habe sich nach dem Eintreffen von zwei Marschkolonnen auf einem Gelände der Autobahnmeisterei Breitenworbis (Eichsfeld) gezeigt, dass die Ausschilderung dort noch besser sein könnte, sagte der Sprecher des Landeskommandos Thüringen, Oberstleutnant Claus Richter, der Deutschen Presse-Agentur. Das gelte vor allem für solche Fälle, in denen ausländische Soldaten Teil solcher Marschkolonnen seien.
Unterstützung durch Zivilisten nötig
In den vergangenen Jahren hatte die Bundeswehr ihre Marschkolonnen in aller Regel nicht nur selbst organisiert, sondern sich auch um deren Durchführung mittels eigener Soldaten gekümmert. Mit der Übung soll nun geprüft werden, wie zivile Infrastruktur und zivile Einsatzkräfte bei der Versorgung von Marschkolonnen helfen könnten, wenn in einem Krisenfall größere Teile der Bundeswehr bereits an der Nato-Ostflanke im Einsatz wären und deshalb nicht mehr für die Versorgung solcher Kolonnen zur Verfügung stünden.
Der stellvertretende Verwaltungsstabsleiter des Landratsamtes Eichsfeld, David Werkmeister, sagte, auch die kommunale Behörde habe aus der Übung bereits erste Detailerkenntnisse gewonnen. Beispielsweise habe man gemerkt, dass in dem vom Verwaltungsstab genutzten Raum weitere Wandtafeln nützlich wären, um von diesem Gremium besprochene Ideen besser festhalten zu können. Außerdem sollten die Social-Media-Kanäle der Verwaltung für die Arbeit des Verwaltungsstabes genutzt werden.
Die Übung dauert noch bis Sonntag.
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